Tabelle 1. Herren

 

Spielbericht – 15. Spieltag, 04.12.11:

TSV Siems – SV Fortuna St. Jürgen 1:2 (1:1)

Aufstellung: Petersohn – Herbart, Strecker, Benzin, Ennenga – Will, Spohnholtz, Behrens (70. Navabi), Reiher (82. Dehoust), Gorkenant – Fliegert (45. Rendenbach)

Spiel gedreht, Revanche gelungen

Gegen den TSV Siems hatten wir im Hinspiel eine unnötige Heimniederlage kassiert – 1:2 nach Führung und zwei Torwart-Fehlern. Nun bekam unsere Mannschaft im letzten Spiel des Jahres auswärts die Chance zur Revanche.

Auf dem kleinen Kunstrasenplatz in Siems taten wir uns von Beginn schwer, da wir unser Spiel nicht wie gewohnt entfalten konnten. Die Siemser versuchten von Beginn an mit langen Bällen des Torwarts direkt die großen Stürmer zu bedienen. Diese Taktik war aufgrund unserer leichten spielerischen Überlegenheit nachvollziehbar, erschien im Laufe der Partie allerdings etwas einfallslos, da unsere Abwehr sich gut auf diese eindimensionale Spielweise einstellen konnte.

Nichts desto trotz war der Gegner in der Anfangsphase torgefährlicher und kam durch Laske in der 14. Minute zu einem Pfostenschuss. Wenig später bekam Siems einen Freistoß seitlich unseres Strafraums zugesprochen. Den Schuss blockte Silvio in der Mauer ab, jedoch direkt ans Schienbein eines Siemser Spielers. Von dort prallte der Ball ins kurze Toreck zum 1:0 für Siems (15. Min.). Die Führung der Gastgeber war etwas kurios, aber nicht unverdient zu diesem Zeitpunkt. Das Spiel hielt sich in der Folgezeit viel im Mittelfeld auf, Siems hatte die besseren Chancen, wir hatten mehr Spielanteile. Kurz vor der Pause setzte Silvio vor dem gegnerischen Tor einen Fallrückzieher an, der Ball kam zu Nico, der überlegt zum 1:1 einköpfte (43. Min.). Nun wurde das Spiel noch einmal hektisch und quasi im Gegenzug hatte Bertmann die Chance zur erneuten Führung. Sein strammer Schuss wurde jedoch von Torben pariert. Im direkten Konter hatte Alex die Chance die Partie zu drehen, setzte seinen Schuss aber knapp am Tor vorbei. Wieder auf der anderen Seite hatte verlängerte Kay einen hohen Ball unbeabsichtigt per Kopf zu Bertmann, der frei vor dem Tor allerdings total verzog (45. Min.). Das Unentschieden zur Halbzeit war durch die letzte Aktion und gemessen an der Chancenverteilung etwas glücklich.

Nach dem Wechsel brachte der Trainer Johannes für Christian (46.Min.). Die Siemser machten indes dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten: Erneut war Bertmann frei vor dem Fortuna-Tor, konnte den Ball allerdings erneut nicht im Kasten unterbringen und verzog weit (50. Min.). 3 Minuten später köpfte der Siemser Willers nach einer Ecke aufs Tor, der Ball landete jedoch beim Torwart. In der 54. Spielminute traf die Heimmannschaft durch Laske erneut nur den Außenpfosten. Über den Rückstand hätten wir uns definitiv nicht beschweren können, da die Siemser ihre Torgelegenheiten an diesem Nachmittag allerdings so fahrlässig vergaben, sollte alles anders kommen. Nach der hektischen Anfangsphase der 2. Hälfte war das Spiel wieder ruhiger geworden. Trainer Peter Jäger wechselte nun Tamin für Alex ein (70. Min.). Das Spiel verlagerte sich wieder mehr vor das gegnerische Tor und wir erarbeiteten uns Chancen. Bereits in der Schlussphase der Partievergaben wir die riesige Triple-Chance: Als der Siemser Torwart aus seinem Kasten gelaufen war, verpasste Silvio, Johannes schoss den Verteidiger an und Nico setzte den Nachschuss über das Tor, Riesenchance vertan! Doch in der 78. Spielminute war es erneut Nico, der alleine aufs Tor lief, im Duell mit dem Torwart Sieger blieb und zum 1:2 einnetzte. Das Spiel war gedreht! In der 83. Minute holte sich Nico seinen verdienten Applaus ab, als er für Julius ausgewechselt wurde. Am Ergebnis änderte dies nichts mehr. Siems brachte unser Tor bis zum Abpfiff nicht mehr in Gefahr. Die Revanche war gelungen, Endstand 1:2 für Fortuna.

Dies war bereits der zweite Sieg im zweiten Spiel der Rückrunde. Jetzt geht es in die verdiente Winterpause. Die Bilanz kann sich derweil sehen lassen: 6 Siege aus den letzten 7 Spielen, Tabellenerster der aktuellen Rückrundentabelle*. Nun gilt es verletzungsfrei durch den Winter zu kommen und im Frühling dort anzuknüpfen, wo wir vor der Pause aufgehört haben.

Vielen Dank für die Unterstützung in der Hinrunde! Zur Rückrunde würden wir uns sehr freuen, wieder zahlreiche Fans und Zuschauer zu unseren sehenswerten Heimspielen begrüßen zu können!


Spielbericht – 14. Spieltag, 04.12.11:

SV Fortuna St. Jürgen – SV Olympia Bad Schwartau 2:0 (0:0)

Aufstellung: Petersohn – Herbart, Strecker, Benzin, Ennenga – Will, Spohnholtz, Rendenbach, Behrens (80. Navabi), Reiher (67. Rohde) – Fliegert (60. Chalha)

2:0 – Rückrundenauftakt nach Maß!

Im ersten Spiel der Rückrunde erwarteten wir Olympia Bad Schwartau verstärkt gegenüber dem Hinspiel, welches wir 2:3 in Schwartau gewonnen hatten. Wir waren uns allerdings auch über unsere gute Entwicklung seit Saisonbeginn bewusst und so gingen wir in ein Spiel ohne wirklichen Favoriten.

Die erste Chance des Spiels hatten die Schwartauer durch Lemke, der frei vor dem Tor jedoch an Torben scheiterte (12. Min.). In der 21. Minute hatte Dag mit einem guten Schuss die Gelegenheit uns in Führung zu bringen, der gegnerische Torwart hielt jedoch auf der Linie. 6 Minuten später führte der Schwartauer Kornberger einen Freistoß aus 30 Metern vor dem Fortuna-Tor aus. Die Flanke landete bei Lemke, der den Ball knapp am Tor vorbei köpfte. Die nächste gute Chance gehörte wieder der Fortuna: Nico brachte einen langen Ball Richtung Tor, Christopher ging zum Kopfball, sein Versuch landete allerdings wie auf der Gegenseite Zentimeter neben dem Kasten (44. Min.).

Nach der Halbzeit übernahmen zunächst erneut die Schwartauer das Zepter. In der 48. Minute passte Bössow, der über außen gekommen war, auf Hahn, der jedoch an Torben scheiterte. In Minute 65 wechselte Fortuna zum ersten Mal in dieser Partie; für Alex kam Tamin. Wir machten in der Folgezeit mehr für das Spiel und vor allem mit mehr Zug zum Tor. Folgerichtig gingen wir in der 75. Minute durch Nico in Führung. Johannes hatte ihn zuvor mustergültig frei gespielt, cool hatte Nico den Torwart umkurvt und „ziiiing…“ stand es 1:0. In der 77. Spielminute brachte der Coach mit Tarek für Christian den zweiten Youngster. Sowohl Tarek, als auch Tamin machten an diesem Nachmittag ein fehlerloses Spiel. In der 82. Minute hatte Tarek sogar sein erstes Tor im Herrenbereich auf dem Fuß. Aus vollem Lauf hatte er abgezogen, der Torwart war allerdings heraus geeilt und hatte den Schuss geblockt, den Abpraller konnte Johannes nicht mehr erreichen. Kurz darauf hatte Christopher seinen großen Auftritt. Aus der eigenen Hälfte setzte der Verteidiger zu einem Lauf durch die Mitte an und zog unbehelligt zum gegnerischen Tor! Erst ein Verteidiger und nach Ansicht des Schiedsrichters der Torwart der Schwartauer konnten ihn mit unfairen Mitteln stoppen. Folglich wurde auf Strafstoß entschieden, den Johannes mit all seiner Routine zum 2:0 verwandelte (85. Min.). In der 85. Minute wurde Mischa für Nico eingewechselt. Das Spiel war entschieden. Mit einem 2:0-Sieg starten wir also vielversprechend in die Rückrunde.

T. Petersohn


Spielbericht – KREISPOKAL: Achtelfinale, 29.11.11:

VfL Bad Schwartau – SV Fortuna St. Jürgen 3:2 (2:2)

Aufstellung: Petersohn – Ennenga, Mesing, Will (46. Blum), Hendrik Ladendorf , Chalha, Navabi, Frankenberg (57. Dennis Wolff ), Fliegert – Brüning-Wolter, Prudlo (46. Mirhan )

B-Elf schlägt sich achtbar beim Pokal-Aus in Schwartau

Da das Kreispokal-Spiel für Trainer und Mannschaft eine untergeordnete Rolle spielte, traten wir am Dienstagabend mit leidglich 4 Stammspielern an. Daneben bekamen unsere Reservisten die Chance sich zu zeigen und mit Hendrik , Tarek Chalha, Tamin Navabi und Mirhan gleich vier A-Jugendliche, die im Herrenbereich debütierten.

In der 3. Minute hatten wir nach einem Freistoß von Christian Fliegert die erste Chance des Spiels; seine scharfe flache Hereingabe fand allerdings keinen Abnehmer. Unsere zusammen gewürfelte Mannschaft hatte – wenig überraschend – Probleme das eigene Spiel zu strukturieren. Bereits nach 12 Minuten hatte der VfL die Riesenchance zur Führung. Angreifer Broska wollte im Duell mit Torben gegen die Laufrichtung des Torwarts einschieben, der im letzten Augenblick mit der Fußspitze parieren konnte. 10 Minuten später besorgte der Schwartauer Pahl mit einem Sonntagsschuss aus 24 Metern jedoch das 1:0 für die Hausherren. Wir hatten in der Folgezeit keine nennenswerten Torchancen und dennoch fiel in der 36. Spielminute das 1:1. Christian hatte etwas Druck auf die gegnerische Verteidigung ausgeübt, infolge gab es ein Missverständnis zwischen einem Abwehrspieler und dem Torwart der Schwartauer und plötzlich lag der Ball kurioser Weise im Tor. Kurz vor der Pause hatten wir sogar die Führung auf dem Fuß: Tareks Schuss wurde abgefälscht, Daniel setzte den Nachschuss knapp am gegnerischen Tor vorbei (44.). Kurz vor dem Pausenpfiff kam der Gegner noch einmal gefährlich vor unser Tor. Huttl dribbelte durch die Mitte in den Strafraum, zog nach außen und stellte mit einem einfachen Schuss in die kurze Ecke die erneute Führung für Schwartau her. Halbzeitstand 2:1.

Nach der Pause brachte Trainer Jäger mit Famir und Joschka zwei neue Offensivkräfte. Simon und Daniel verließen das Feld. Anfang der zweiten Hälfte hatten wir durch Felix eine gute Chance den Ausgleich wieder her zu stellen, der gegnerische Torwart konnte den wuchtigen Schuss jedoch auf der Linie parieren (55.). In Minute 57 wurde Dennis für Rafa eingewechselt und gab ebenso wie die A-Jugendlichen sein Debut im Trikot der 1. Mannschaft. Die Schwartauer spürten, dass die knappe 2:1-Führung nicht reichen könnte und versuchten weiterhin Druck auszuüben und auf 3:1 zu erhöhen. In der 58. lief ein VfL-Konter über außen, bei der Flanke verschätzte sich Dag – bei seiner Prämiere als Libero und ansonsten sehr souverän – in der Mitte vergab Cebir allerdings fahrlässig mit einem Schuss knapp am Tor vorbei. Doch 20 Minuten vor Ende der Partie besorgte Plieske mit einem abgefälschten Distanzschuss mit dem 3:1 die vermeintliche Vorentscheidung.Nur 4 Minuten später stellte Joschka den alten Abstand wieder her. Christians Schuss war zuvor abgeblockt worden, „Flix“ hatte am schnellsten geschaltet und auf Joschka quer gelegt – 3:2! Die Schwartauer verpassten infolge beste Chancen um alles klar zu machen. In der 79. Min. köpfte Schröder knapp am Tor vorbei, in der 80. Min. parierte Torben gut gegen Broska, in der 87. Min. lief Huttl frei auf unser, aber erneut konnte unser Torwart nicht bezwungen werden. Die letzten Torversuche hatte Fortuna durch Ecken-Standards, da wir diese aber nicht nutzen konnten, gewann VfL Bad Schwartau am Ende völlig verdient mit 3:2.

Nun können wir uns vollkommen auf die Liga konzentrieren, den Schwartauern wünschen wir viel Erfolg für die nächste Runde!

T. Petersohn


Spielbericht – 12. Spieltag, 20.11.11:

SV Fortuna St. Jürgen – VfL Bad Schwartau 8:3 (2:2)

Aufstellung: Petersohn – Herbart, Strecker, Benzin, Will, Ennenga – Dehoust (61. Spohnholtz), Rendenbach, Karbowniok (70. Gorkenant), Behrens – Fliegert (46. Reiher)

8:3! – Torfestival auf dem Kalkbrenner

Für das Spiel gegen den Tabellennachbarn war die Mannschaft motiviert, die Siegesserie der vergangenen Wochen (3 Spiele, 9 Punkte) auszubauen und mit einem Erfolg auf einen einstelligen Tabellenplatz zu klettern. Mit Nico und Manu meldeten sich zusätzlich zwei Leistungsträger zurück im Kader.

Trotz des starken Nebels wollte die Heimmannschaft von Beginn an für klare Verhältnisse sorgen. Dies gelang eindrucksvoll durch einen schnellen Doppelpack der Fortuna-Offensive: Nach nur 6 Minuten passte Jakob von rechts auf Johannes ins Zentrum, der den Ball lässig zur Führung ins rechte Eck einschob; 1:0. Nur eine Minute später flankte erneut Jakob in die Mitte, Christian legte mit der Hacke ab und Ashton verwandelte im Nachschuss; 2:0. Wer nun glaubte, die Partie sei entschieden, wurde bald eines Besseren belehrt. Nach der imposanten Anfangsphase ließ die Mannschaft das Spiel leider etwas schleifen und die Schwartauer übernahmen mehr Spielinitiative. Durch Zuordnungsprobleme im defensiven Mittelfeld der Fortuna war der Gegner in der Vorwärtsbewegung oft unbedrängt. In der 30. Minute gelang den Schwartauern ein guter Pass in den Strafraum, den Schuss von Kelmendi aus 7m konnte der Torwart leider nicht parieren. Der VfL witterte nun seine Chance und spielte weiter nach vorn. In der 37. tauchte wieder ein Stürmer vor Torben auf, der diesmal parieren konnte. Im Kampf um den abgeprallten Ball am Strafraumrand entschied der Schiedsrichter auf Foul von Heiko und zeigte auf den Punkt. Den Strafstoß verwandelte Meineke sicher (37.). Mit dem unnötigen aber nicht unverdienten 2:2 gingen die Mannschaften in die Pause.

Anfang der 2. Halbzeit brachte der Trainer Nico (46. für Christian), der nach seiner Verletzungspause hoch motiviert und stark aufspielte, gleiches galt übrigens für ManU, der später ebenfalls eingewechselt wurde (61., Julius). Die zweite Hälfte begann ähnlich der ersten: In der 51. Min. ballerte Johannes die Pille sehenswert zum 3:2 in den Winkel. Lediglich 4 Minuten später war es abermals Assist-Champion Jakob, der auf Johannes passte, Johannes weiter auf Julius und der – wie sonst eigentlich nur im Training – ins Tor zum wichtigen 4:2. Danach durften sich Jakob und Julius den Weg durch den Nebel zur Bank bahnen. Silvio (70. für Jakob) machte da weiter, wo sein Vorgänger aufgehört hatte und passte, gerade eingewechselt, auf Alex, der den Ball im zweiten Versuch im Tor unterbringen konnte (71., 5:2). Das Spiel wurde nun recht einseitig von Fortuna dominiert, dennoch schaffte es der Gegner ab und zu Entlastungsangriffe zu fahren. In der 74. Minute endete einer dieser Angriffe mit einem Foul von Manu, welches zum zweiten unnötigen Elfmeter des Nachmittags führte. Obwohl der Torben mit den Fingern am Ball war, landete der Schuss von Kelmendi zum 5:3 im Netz. Das Tor konnte dem Spiel allerdings keine erneute Wendung geben, da Nico 5 Minuten später im Alleingang das 6:3 erzielte (79.) und somit den 4. Erfolg in Serie besiegelte. Es spielte nun nur noch eine Mannschaft und, sofern man es durch die Nebelschwaden erkennen konnte, mit großer Spielfreude. „Knipser“ Ashton erzielte von der Strafraumgrenze das 7:3 (83.) und kein geringerer als Innenverteidiger Christopher (Voll-)Strecker setzte nach einem Sololauf und Doppelpass mit Nico den Schlusspunkt zum 8:3 (89.).

Wer war man oft he match? Niemand. Der Star ist das Team! Lobend hervor zu heben ist allerdings Heiko „E10“ Benzin, der zwar (wieder einmal) einen Elfmeter verursachte, jedoch an diesem Sonntag nicht ins eigene Tor treffen konnte! :D

Danke Jungs, so macht Fußball Spaß!

Torben


Spielbericht – 11. Spieltag, 13.11.11:

1. FC Phönix Lübeck – SV Fortuna St. Jürgen 0:1 (0:1)

Aufstellung: Petersohn – Truskawa, Strecker, Benzin, Herbart (55. Dehoust), Will – Ennenga, Behrens, Rendenbach, Fliegert (63. Blendowski) – Prudlo (89. Frankenberg)

Schmeichelhaftes Happy End im Duell mit alten Bekannten

Eine Woche nach dem überzeugenden Sieg gegen Dornbreite II kam es diesen Sonntag beim Auswärtsspiel an der Travemünder Allee zum Wiedersehen mit einigen ehemaligen Fortuna-Akteuren.

Wie schon so oft in dieser Saison fehlte uns in der Anfangsphase des Spiels die nötige Spannung und Entschlossenheit in den Zweikämpfen. Die Phönixer dagegen übernahmen von Beginn an die Initiative und spielten munter nach Vorne. Erste zaghafte Schussversuche blieben jedoch harmlos. In der 18. Spielminute brannte es dann aber lichterloh vor dem Fortuna-Tor: Eine Phönix-Ecke auf den kurzen Pfosten konnte Käptn‘ Kay nicht klären, der Ball prallte an den Pfosten, beim Nachschuss aus 5 Metern behinderten sich die gegnerischen Stürmer allerdings gegenseitig. Nach dieser Slapstick-Aktion dominierte der Gegner weiterhin, ging mit seinen Chancen im Verlauf des Spiels allerdings schlampig um. In der 30. Minute kamen wir durch einen guten Konter zum ersten Mal gefährlich vor das gegnerische Tor. Der starke Johannes überrannte seine Gegenspieler über rechts, flankte auf Christian, der überlupfte den Torwart mustergültig, in letzter Sekunde konnte ein Abwehrspieler den Ball aber noch kurz vor der Linie klären. Da unsere Defensive um Abwehrchef Jan nun gut geordnet war und sich diszipliniert verhielt, agierte der Gegner zusehends mit langen Bällen vor unser Tor. Wirklich gefährlich kamen die Phönixer in der ersten Hälfte allerdings nur noch durch die Freistöße von Grün (33. Min.,20m, in die Arme des Torwarts)und del Zarza (44. Min., 20m; knapp drüber) zum Abschluss. Wir waren zu diesem Zeitpunkt kein ernst zu nehmender Gegner. Und dann… gelang uns plötzlich und unerwartet dieser eine perfekte Konter: Dag und Johannes spielten auf der rechten Seite in der Vorwärtsbewegung einen Doppelpass, der schnelle Ashton wurde in die Spitze geschickt und gewohnt cool ließ er dem heraus eilenden Torwart keine Chance und schob vor fassungslosen Zuschauern zum 0:1 ein. Halbzeit.

Nach dem Wiederanpfiff bot sich ein ähnliches Bild wie in Hälfte eins: Feldüberlegenheit des Gegners, der durch lange Bälle und Standards auf den Ausgleich drängte, defensive Spielweise der Fortuna. In der 60. Minute hatte Phönix-Stürmer Steinfeld den Ausgleich auf dem Fuß. Der Torwart war bereits geschlagen, Jan konnte den Schuss aber gerade noch zur Ecke klären. Die letzte Chance für uns leitete Johannes ein, der über außen frei auf Torwart Bade zu lief und quer auf Daniel legte, der traf den Ball nicht richtig und Bade konnte im Nachfassen die Entscheidung verhindern (79.). Nach den zahlreich vergebenen Angriffsbemühungen kamen die Phönixer in der 86. Minute dann doch noch zum Torerfolg – jedoch nur kurzweilig. Kayabasi war im Sechzehner gut frei gespielt worden, verwandelte auch sicher ins kurze Eck, das Schiedsrichtergespann entschied allerdings völlig Korrekt auf Abseits. In den letzten Minuten verkrampfte der Gegner dann zunehmend im Bemühen um den Ausgleich und so wurden auch die letzten ideenlosen Versuche abgeblockt oder vergeben. Auswärtssieg wider Erwarten!

Unser Sieg war glücklich. Dennoch muss man konstatieren, dass unsere Defensivleistung gut war und wir den Gegner im entscheidenden Moment clever ausgekontert haben. Die deutlich erstarkte Abwehr hat wieder kein Gegentor zugelassen. Man of the Match war Johannes „the one and only“ Rendenbach. Spielerisch war das nach dem starken Dornbreite-Sieg ein Rückschritt. Letztlich zählt jedoch der Sieg – bereits der dritte in Serie!

T. Petersohn


Spielbericht – 10. Spieltag, 06.11.11:

Fortuna St. Jürgen – FC Dornbreite II 4:2 (0:1)

Aufstellung: Petersohn – Herbart, Strecker, Benzin, Ennenga, Frankenberg (65. Karbowniok) – Dehoust (87. Wussow), Behrens, Rendenbach, Fliegert – Prudlo (76. Brüning-Wolter)

Beste bisherige Saisonleistung beschert ersten Heimsieg

Nachdem wir uns vergangene Woche im Kellerduell gegen AKM 3 Punkte erkämpft hatten, zeigte unsere Mannschaft in der Partie gegen den klar favorisierten FC Dornbreite im Laufe des Spiels gesteigertes Selbstvertrauen und ein vollkommen neues Auftreten.

In der Anfangsphase der Begegnung war davon allerdings noch gar nichts zu sehen. Dornbreite begann erwartet schwungvoll und erarbeitete sich früh die ersten Torchancen. So traf A. Vendzke bereits in der 8. Minute den Außenpfosten. Der Gegner baute in der Folge konsequent Druck auf und erzielte in der 21. Minute das verdiente 1:0 durch A. Vendzke, der die Hereingabe von Schliesser routiniert verwertete. Nur eine Minute später tauchte der Torschütze erneut vor dem Fortuna-Tor auf, konnte den Torwart diesmal jedoch nicht bezwingen. Im weiteren Verlauf der 1. Hälfte gelang es uns, die Torgefahr des Gegners besser einzudämmen und wir erarbeiteten uns nun selbst mehr Spielanteile. Kurz vor der Pause wurde es dann noch einmal gefährlich vor unserem Tor. Den Freistoß von Roehrig aus 20 Metern konnte die Abwehr-Mauer jedoch blocken. Im Gegenzug verbuchte Dag mit seinem Versuch unsere erste Torchance (45. Min.!). Danach war Halbzeit; Spielstand 0:1.

Personell unverändert kam unser Team aus der Kabine, das Auftreten - besonders im Mittelfeld - erinnerte indes wenig an unser bisheriges Spiel. Zweikämpfe wurden gewonnen, Pässe sauber gespielt, Fehler vermieden. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich der Gegner in der 2. Hälfte plötzlich keine Torchancen mehr erarbeiten konnte. In der 65. Min. wurde Raffa ausgewechselt; bis dahin hatte er seinen starken Gegenspieler respektabel verteidigt. Für ihn kam Jakob, der direkt mit ansehen durfte, wie Johannes‘ Schuss vom Torwart abgefälscht und von Daniel zum 1:1 eingeschoben wurde (66.). Nur 2 Minuten später nutzte erneut Johannes den Schock-Moment und verwandelte Jakobs Hereingabe zum 2:1 (68.). Das Spiel war gedreht! Dornbreite war mit der überraschenden Wende augenscheinlich überfordert und reagierte ungestüm. In der 72. Minute dezimierten sich die bisher sehr disziplinierten Dornbreiter selbst - Tietz hatte sich die gelb-rote Karte eingehandelt. In Überzahl souverän agierend, erhöhte Fortuna verdient auf 3:1 durch einen sehenswerten Treffer von Dag (75.), der von rechts außen nach innen gezogen war und aus der Distanz abgeschlossen hatte. Gegen Ende wechselte der Trainer mit Jürn und Felix (Daniel) noch einmal frische Kräfte ein. Unverständlicher Weise ließen wir den Gegner in den letzten Minuten ins Spiel zurück kommen und so erzielte dieser in Minute 88 durch Thömmen den 3:2-Anschlusstreffer. Bevor die Partie aber erneut kippen konnte, krönte der fleißige Alex „Ashton“ Behrens seine gute Leistung mit dem alles entscheidenden 4:2 (90. +2).

Wer in der Liga hätte vor dem Spiel mit einem verdienten Sieg für Fortuna gerechnet? Wohl keiner. Umso schöner… Glückwunsch für die gute Leistung!

T. Petersohn

SV Fortuna St. Jürgen : AKM 2:0

Austellung: T.Petersohn, H.Benzin, C.Strecker, Jan T., K.Herbat, D.Ennenga, J.Dehoust, A.Behrens, J.Rendenbach, C.Fliegert, N.Reiher

Heute stand ein klassisches 6-Punktespiel beim direkten Tabellennachbarn AKM auf dem Spielplan.

Bei einer Niederlage wäre der Abstand an das rettene Ufer schon in weite Ferne gerückt. Demnach wusste jeder um wie viel es bei dieser Partie ging und jeder war bis in die Haarspitzen motiviert. Mit 20-minütiger Verspätung fing das Spiel an. In den ersten 15 min ging es schon heiß her. Beider Mannschaften schenkten sich nichts. In der 5. Minute gingen die Gastgeber nach einer Notbremse im Strafraum mit einer roten Karte zufolge in Unterzahl, was sich aber wie so oft nicht als Vorteil entpuppte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Nico souverän zum 1:0. Wir konnten die frühe Führung nicht in Sicherheit umsetzen und somit kamen die Gastgeber zu einigen Großchancen, die alle ungenutzt blieben. Zum Ende der ersten Halbzeit bekamen die Gastgeber einen Elfmeter zugesprochen, nach einem Handspiel von Heiko im 16er . Unser Torwart Torben konnte den schlecht geschossenen Strafstoß parieren. Christian hatte die 2:0 Führung nach einem missglückten Abstoß auf dem Fuß, aber der gegnerische Torwart konnte seinen eigenen Fehler ausbügeln, somit ging es mit einer Führung in die Halbzeit. In der Halbzeitpause musste Nico verletzungsbedingt ausgewechselt werden, für ihn kam Tommy ins Spiel. Die zweite Halbzeit war sehr kampfbetont und war nicht vom spielerischen geprägt. In der 50. Minute bekam der Keeper von AKM Gelb, aber der fällige Freistoß brachte keine Torgefahr. 2 Minuten später bekam Johannes eine gelbe Karte Große Aufregung in der 60 Minute, nachdem Sabely auf das Tor schießt und Torben den Ball nicht sicher halten konnte, musste Julius den Ball von der Linie kratzen. In der 64. Minute schickte Kay Ashton auf die Reise, der seine Schnelligkeit ausnutzen konnte und schob das runde Leder zur 2:0 Führung ein. In der 72 Minute bekam AKM einen indirekten Freistoß und Tommy musste kurz vor der Linie retten. Kurze Zeit später sah Johannes die Ampel-Karte und das Spiel wurde mit 10 gegen 10 weitergeführt. In der 79. Minute kam Daniel für den gut spielenden Jan. Das Spiel lief so vor sich hin. In der 90. Minute wurde Mischa noch eingewechselt, aber keine Minute später lag er verletzungsbedingt auf dem Boden. Die Verletzung stellte sich als schwerwiegend da und es musste ein Krankenwagen gerufen werden. Somit entfiel die Nachspielzeit und nach 90 Minuten stand es 2:0 für den SV Fortuna St Jürgen und 3 Punkte waren unter Dach und Fach. Die Mannschaft wünscht Mischa alles Gute und hofft Ihn bald wieder auf dem Platz zu sehen

F. B-W.


Spielbericht – Kreispokal, 23.10.11

Aufstellung : Petersohn, Herbert, Frankenberg, Strecker, Benzin, Ennenga, Rohde, Dehoust, Rendenbach, Prudlo , Fliegert

Behrens, Brüning-Wolter, Will , Mesing

ESV Hansa – SV Fortuna St.Jürgen

2.Pflichtspielsieg für die Fortunen

Heute ging es in der 1.Runde des Kreispokal gegen den ESV Hansa. Auf fremdem Platz und bei bestem Fußballwetter hatten wir uns fest vorgenommen die drei Ligen tiefer spielenden Eisenbahner nicht zu unterschätzen. Die Marschroute, von Anfang an für klare Verhältnisse zu sorgen, konnte die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt der ersten Hälfte erfüllen. Den Zuschauern bot sich ein müdes und absolut ereignisarmes Spiel in dem ein Klassenunterschied nur schwer auszumachen war.

In der Halbzeitpause bot sich den Beobachtern ein ungewöhnliches Bild. Anstatt in der Kabine zu verschwinden, wurden die Fortuna-Spieler auch in Halbzeitpause aufs Spielfeld beordert und mit einer extra Laufeinheit auf die zweite Halbzeit eingestimmt.

Diese Maßnahme unseres Trainers Peter Jäger sollte dann endlich dafür sorgen, dass wir die nötige Einstellung und die Mittel fanden, um den ebenfalls nicht besonders einfallsreich agierenden Gegner zu bezwingen.

Für das erlösende 1:0 sorgte in der 57.Minute der wenige Minuten zuvor eingewechselte Behrens auf Vorlage von Rendenbach. In der Folge erspielten wir uns zunehmend zwingende Chancen, aus denen wir aber vorerst nicht Kapital schlagen konnten So dauerte es bis zur 75.Spielminuten ehe Rendenbach eine Vorlage des ebenfalls kurzvorher eingewechselten Brüning-Wolter mit dem linken Fuß zum erlösenden 2:0 zu nutzen wusste. Die gegnerische Defensive offenbarte in der Folgezeit große Lücken, die wiederum Behrens( 80.Minute, Vorlage Ennenga) zum 3:0 und Prudlo( 88.Minute, Vorlage Dehoust) zum 4:0 nutzen konnten. In der Schlussminute wurde Ennenga von Benzin auf die Reise geschickt und schloss seinen Sololauf eiskalt zum 5:0 Endstand ab.

Ein Pflichtsieg für die Fortunen, möge uns die 2.Halbzeit Selbstvertrauen für die anstehenden Spiele in der Liga geben!

Julius Dehoust


Spielbericht – 8. Spieltag, 16.10.11

Fortuna St. Jürgen – TSV Siems 1:2 (1:0)

Aufstellung: Petersohn, Herbart, Mesing, Benzin, Ennenga, Will (43. Gorkenant), Strecker, Dehoust, Rendenbach, Behrens, Karle

Führung zur Halbzeit - am Ende wieder verloren…

… und dabei hatte das Spiel für uns sehr vielversprechend begonnen. Bereits in der 2. Minute konnte unsere Mannschaft – zum ersten Mal in dieser Saison – in Führung gehen. „Kalle“ hatte den Ball nach außen auf Alex gespielt, dessen Querpass in den Strafraum erreichte Johannes, der den Ball zum 1:0 im Tor versenkte. Trotz des frühen Führungstreffers schafften wir es im Anschluss nicht, das Spiel souveräner aufzuziehen. Siems zeigte sich nicht lange geschockt und hatte in der 7. Minute die Chance, den Ausgleich zu erzielen. Sendlewski hatte auf Laske quer gelegt, der den Ball freistehend nicht im Tor unterbringen konnte. Siems spielte sich im weiteren Verlauf einige –allerdings selten zwingende - Torchancen heraus. Es blieb indes beim 1:0. Kurz vor der Pause musste Simon, der angeschlagen in die Partie gegangen war, durch Silvio ersetzt werden. Der Wechsel blieb die letzte Aktion der 1. Hälfte.

Nach der Pause schafften wir es nicht, den Gegner durch einen weiteren Treffer zu demoralisieren und so brachte ein individueller Fehler in der 58. Minute die unglückliche Wende in diesem Spiel. Fortunen-Torwächter Petersohn griff bei einer Flanke im Fünf-Meter-Raum ins Leere, Reinke netzte per Kopf ein. Die Siemser bekamen nun weiter Aufwind und erspielten sich zahlreiche Chancen: Safadi zirkelte einen Freistoß aus 25 Metern an den Pfosten, Laskes Alleingang aufs Fortuna-Tor konnte Petersohn diesmal glänzend parieren. Doch in der 82. Minute traf Safadi schließlich zum 1:2 Endstand per Freistoß in die Torwart-Ecke und die Fortunen-Elf musste sich auf eigenem Platz erneut knapp geschlagen geben.

T. Petersohn


Spielberichte Kreisliga Saison 2011/12

Spielbericht – 7. Spieltag, 09.10.11

Aufstellung : Petersohn , Lindel , Strecker , Mesing , Will , Dehoust , Herbart , Ennenga ,

Reiher , Behrens , Fliegert

Prudlo , Rohde , Korle , Fränkler

Fortuna St. Jürgen – ATSV Stockelsdorf II

Torflaute beendet – und doch sieglos

Fortuna bleibt auch im dritten Heimspiel dieser Saison ohne Punktgewinn. Dabei musste die Kalkbrenner-Elf zum wiederholten Male einem frühen wie auch unnötigen Rückstand hinterherlaufen. Bereits in Minute 2 setzte sich Stockelsdorfs Unruh nahezu mühelos gegen drei verschlafene Verteidiger durch und netzte zum 0:1 ein. Knappe 10 Minuten später traf erneut Unruh, diesmal aus 11 Metern nach einem nicht eindeutigen Strafstoßpfiff des ansonsten guten Schiedsrichters Sommer. Nach desaströsen ersten 10 Minuten drohte die nächste Heimblamage, die Vielzahl der Zuschauer war bereits bedient.

Doch das 0:2 wirkte in diesem Spiel als regelrechter Wachmacher und die Fortunen erspielten sich nun auch die eine oder andere Chance. In der 16. Spielminute verfehlte Fliegert mit einem Lupfer über den Stodo-Keeper nur knapp den Anschlusstreffer. Das Heimteam kämpfte und kombinierte nun vor allem im Mittelfeld besser und kam in der 30. Minute endlich zum verdienten Torerfolg durch „Ashton“ Behrens nach Herbart-Flanke. Mit dem 1:2 ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Zwar konnte Fortuna die 2. Hälfte über weite Strecken dominieren, sich aber zunächst nur wenig Zählbares herausspielen. Nach den verletzungsbedingten Auswechslungen von Behrens und Reiher, erhöhten die Gäste auf 1:3 durch Kruetzfeldt. Doch die Fortunengaben sich nicht auf und konnten durch Christians Tor-Premiere den erneuten Anschlusstreffer verzeichnen. In der letzten regulären Spielminute stellten dann die Stockelsdorf wieder eine Zwei-Tore-Führung her, die in der Nachspielzeit durch Fränklers erstes Saisontor erneut egalisiert wurde. Trotz drei Treffern stand Fortuna dank vier Gegentoren schlussendlich wieder einmal mit leeren Händen da und muss das Projekt „Saisonsieg Nummer 2“ um eine weitere Woche vertagen.

Nico Reiher


Spielbericht 6

Schlutup ; Fortuna

Aufstellung . T.Petersohn, M.Mesing, M.Schönlau, D. Ennenga, M.Rohde, J.Dehoust, C.Srecker, A.Behrens, T.Lindel, C.Fliegert, D.Prudlo

J.Nehlsen , R.Frankenberg , S.Will , T.Fränkler

Schlutup gewinnt verdient in dieser Höhe gegen Fortuna !!

P.J.


Spielbericht – 5. Spieltag, 25.09.11

Fortuna St. Jürgen – Lübecker Sportclub von 1999 1:5 (0:3)

1:5 Heimpleite gegen Spitzenreiter

Aufstellung: Petersohn, Mesing, Dinani (5. Fränkler), Ennenga, Lindel, Dehoust, Srecker, Herbart, Fliegert (63. Prudlo), Reiher, Rhode

Zum Derby war der Spitzenreiter zu Gast auf dem Kalkbrenner – und hatte leichtes Spiel. Eine durchschnittliche Leistung reichte dem Lübecker Sportclub, um gegen kombinationsschwache und über weite Strecken harmlose Fortunen zu dominieren. Bereits früh im Spiel zeigte sich, dass an diesem sonnigen Fußballnachmittag hauptsächlich auf ein Tor gespielt werden würde. Zunächst bot LSC den Fortunen überraschende Freiräume. Doch als diese nichts damit anzufangen wussten und ein elfmeterreifes Foulspiel vom ansonsten soliden Schiedsrichter nicht als Strafstoß für Fortuna geahndet wurde, dauerte es keine 12 Spielminuten bis der Favorit durch Richter mit 0:1in Führung ging. Ganze 10 Minuten später erzielte Pabst das 0:2 aus nahezu unmöglichem Winkel. So sorgte das 0:3 bereits in der 36. Minute nicht nur für den verdienten Halbzeitstand, sondern auch für eine frühe Vorentscheidung.

Nach zünftiger Halbzeitansprache in der Fortunen-Kabine erspielte sich nun auch die Heimmannschaft zaghaft ein paar Chancen. Nach der ersten sehenswerten Kombination der Kalkbrenner-Elf erzwang sich Fortuna einen Eckball, den Ennenga nur knapp am Tor vorbeiköpfte. Zu diesem Zeitpunkt des Spiels verteidigte das Heim-Team aggressiver und erhielt sich dank einiger sehenswerter Paraden von Petersohn zumindest eine theoretische Chance das Spiel noch zu drehen. So fuhr die Fortuna in der 78. Minute einen Konter, der nach Fränkler-Flanke etwas glücklich mit einem Elfmeter-Pfiff endete. Reiher konnte diesen zum 1:3 Zwischenstand verwandeln. Dennoch tauchte Lokalrivale LSC immer wieder brandgefährlich vor dem Fortuna-Kasten auf und wusste in der 83. Minute das Spiel mit einem Sare-Treffer nun endgültig für sich zu entscheiden. Das 1:5 sowie die gelb-rote Karte für Wussow waren letztlich nur noch zweitrangig – das Derby war verloren.

Die Fortunen hoffen, nach dieser erneuten Heimpleite in den nächsten Spielen auch durch die allmähliche Rückkehr diverser Leistungsträger schnellstmöglich wieder einen Dreier einzufahren. Die Zeit dürfte dafür langsam wieder Reif sein.

von Niko Reiher


Aufstellung: Petersohn – Calic – Will, Dinani, Benzin, Ennenga, – Behrens, Wussow (30. Lindel), Herbart, Reiher – Fliegert

SV Fortuna St. Jürgen – SC Rapid Lübeck: 0-5

Und wieder nichts mit dem ersten Heim-Dreier!!!


Für diese Partie hatte sich die ganze Mannschaft eine Wiedergutmachung fest vorgenommen und zudem sollte Patrick Calic ein ordentlicher Abschied gemacht werden , (geht Berufsbedingt weg ) doch wieder war es nichts.
Mit einer Systemänderung – Patrick als Libero - sollte es diesmal dem Gegner nicht so leicht gemacht werden, alleine aufs Tor laufen zu können. Doch auch dies konnte die schnelle Führung für Rapid nicht verhindern. Bereits in der 9. Minute hieß es nach einer kurzausgeführten Ecke 0:1. Torschütze war Müssig der am 2. Pfosten ziemlich frei die Flanke von Pekrun verwertete. Das 0:2 ließ leider nicht lange auf sich warten. Ein unberechtigter Elfmeter (selbst Rapid-Spieler sagt es war nichts) nach angeblichem Foul von „Bushido“ verhalf Rapid zum Doppelschlag. Rach erledigte die Angelegenheit vom Punkt souverän.
Nach einem Wechsel auf beiden Seiten (23. Weidemann für Bormuth – RSC; 30. Lindel für Wussow - SVF) begann die Fortuna nun auch mit zu spielen. Kurz darauf gab es die Doppelchance auf den Anschlusstreffer. Erst setzte Dags Schuss 2 mal auf der Latte auf und im Anschluss brachte Simon es nicht fertig, den Ball aus 2m einzunetzen!! Noch vor der Pause hatte auch „Ashton“ seine Chance zum 1:2. Nach einer Ecke überwand er den Torwart, hatte aber Pech, dass ein Abwehrspieler auf der Linie retten konnte.
Somit ging es in Halbzeit. Das Positive: Im Vergleich zum Vorwerk-Spiel konnte man mithalten und ein Unentschieden zu diesem Zeitpunkt wäre verdient gewesen, nur das Tor, es wollte nicht fallen.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte war die Partie recht ausgeglichen, nur gab es noch nicht so die zwingenden Aktionen. In der 60. Minute war es Tim Rach, der aus spitzen Winkel den Ball an den Pfosten klatschen ließ. Dann war es die 70. Minute, die die Entscheidung brachte. Nach Flanke von Rach, verwandelte Jäger per Kopf, 0:3. Mit diesem Gegentor wurde auch wieder einmal die Gegenwehr eingestellt und man verkaufte sich acuh diesmal unter Wert. Kurz nach dem Künze für Pekrun (72. RSC) eingewechselt wurde, markierte Rach in der 74. das 0:4 und sorgte kurz darauf in der 80. Minute für den 0:5-Endstand.

Im Abschluss unglücklich und nicht clever genug! Das müssen sich die Fortunen in diesem Spiel vorwerfen. Zudem wurde man am Ende wieder abgeschossen. Der nächste Gegner, LSC bittet am kommenden Sonntag zum Derby und ist gut drauf (2. mit 12 Punkten). Doch auch dann heißt es wieder: Ärmel hochkrämpeln und kämpfen als Team!!!


Von Mischa Rohde


Aufstellung : Hackert ( 60m. Petersohn ) , Calic ( 65m. Dinani ) ,Benzin , Ennenga , Will

Behrens , Lindel ( 65m Frankenkenberg ) , Rohde , Herbart , Fliegert , Prudlo

Spielbericht – 3. Spieltag, 11.09.11

Fortuna St. Jürgen – VFL Vorwerk: 0:8

0:8 - Debakel auf dem Kalkbrenner

Nach 3:2 Auswärtssieg nun erste Niederlage auf eigenem Platz. Vorwerk nutzt deutliche Schwächen eiskalt aus. Fortuna verzweifelt und über weite Strecken lustlos.

Die Voraussetzungen waren alles andere als ideal – Dehoust und Rendenbach

Urlaubsbedingt nicht im Kader und neben dem verletzten Reiher musste dann auch noch „Joris“ Spohnholtz nach der Erwärmung mit Knöchelproblemen auf der Bank Platz nehmen. So fand sich schließlich Fliegert in zentraler Position wieder, dahinter Lindel und Rohde als Doppelsechs. Im Sturm kam Prudlo zu seinem Startelf-Debut.

Nach dem Anpfiff startete das Spiel zunächst zerfahren, doch Vorwerk zeigte sich von Beginn an als bissiger und sicherer in ihren Kombinationen. So war es nur eine Frage der Zeit bis Hackert in der 25. Minute die ersten Großchancen parieren musste. Glänzend verhinderte er einen frühen Rückstand nach zwei Ruder-Schüssen aus kürzester Distanz. Zwei Minuten später lief dann Wyska aus abseitsverdächtiger Position völlig frei auf den Fortuna-Keeper zu und vollendete diesmal sicher. Nach einem einfachen Doppelpass mit Klüver, war es erneut Wyska, der nur 7 Minuten später auch das 0:2 markierte. Doch anstatt mit einer Reaktion dem Rückstand zu trotzen gingen schließlich beide Teams mit dem 0:2 in die Pause. Bis zu diesem Zeitpunkt schoss die Fortuna lediglich einmal durch „Ashton“ Behrens aufs gegnerische Tor.

Auch nach der Pause zeigte die Fortunen-Elf kaum Regung und Vorwerk brauchte nur 10 Minuten, um erneut zuzuschlagen. Wieder spielte Klüver auf Wyska, der nahezu ungehindert zum 0:3 einschieben konnte und so das Spiel vorzeitig entschied. Ohnezumindest auf den Ehrentreffer zu pochen gab sich die Fortuna nun völlig auf. Eine vom Mittelfeld alleingelassene Abwehr konnte nur zusehen, wie Pehrun und Hoffmann mit dem 0:5 und 0:6 das Debakel ankündigten. Als dann in der 60. Minute die Nerven auf Fortunen-Seite völlig blank lagen, kam der in der Vorbereitung verletzte Torhüter Petersohn zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz. Den ausgewechselten Hackert trifft jedoch bei allen sechs Gegentreffern keine Schuld. Stattdessen bewahrte er seine Mannschaft durch seine Paraden vor noch größerem Unheil. Aber auch Petersohn musste schließlich noch zweimal hinter sich greifen, nachdem Ruder fünf Fortunen einschließlich Keeper aussteigen ließ und auch Wyska ein weiteres Mal einschob. Nach dem erlösenden Schlusspfiff war klar: auch ein zweistelliges Ergebnis wäre nicht unverdient gewesen.

Doch am Ende war nicht nur das Ergebnis erschreckend. Vor allem die Art und Weise, wie die Mannschaft sich präsentierte war nach dem Arbeitssieg in Schwartau schlichtweg unverständlich. Zwischen den Mannschaftsteilen mangelte es an Absprachen und Unterstützung.

Als nächster Gegner steht nun Rapid auf dem Spielplan, die ihrerseits durch einen starken Saisonstart auf sich aufmerksam machten. Jedoch kann es angesichts des Vorwerk-Spiels für die Fortunen eigentlich nur eine Leistungssteigerung geben.

N. Reiher


Spielbericht – 2. Spieltag, 07.09.11

Olympia Bad Schwartau – Fortuna St. Jürgen 2:3 (0:0)

Aufstellung: M. Hackert – S. Will, P. Calic, H. Benzin, D. Ennenga –, M. Rohde (60. M. Spohnholtz), K. Herbart (C), J. Rendenbach, M. Mesing (60. C. Fliegert)– N. Reiher (73. J. Blum), A. Behrens

Im 2. Saisonspiel ging es gegen den Aufsteiger Olympia, dem am vergangenen Spieltag einen Punktgewinn gegen Vorwerk aberkannt worden war. Daher rechneten wir vor dem Auswärtsspiel mit einer Trotzreaktion der Schwartauer.

Trainer Jäger konnte glücklicher Weise wieder auf einen breiteren Kader zurück greifen und veränderte die Startelf aus dem Grönau-Spiel auf 2 Positionen. Die ersten Minuten der Partie verliefen eher unaufgeregt, bis plötzlich nach Eckball Fortuna Außenverteidiger Simon Will frei vor dem gegnerischen Tor aus kurzer Distanz zum Schuss kam, aber nur die Latte traf (16.). Für die Schwartauer war diese Großchance offenbar der Weckruf, denn nur 4 Minuten später erzielten die Schwartauer die vermeintliche Führung, nachdem der Aktion ein Freistoß voraus gegangen war. Das souveräne Schiedsrichtergespann entschied jedoch zu Recht auf Abseits. Die Partie plätscherte im Verlauf der 1. Halbzeit – ausgeglichen auf niedrigem Spielniveau – immer mehr vor sich hin. Leichtes Chancenplus bei Olympia, mehr Ballbesitz bei uns.

Nach dem Seitenwechsel war es Alex „Ashton“ Behrens, der das erste Zeichen im zweiten Durchgang setzte und mit einem (zu) präzisen Schuss den rechten Pfosten traf, der Abpraller landete direkt vor den Füßen von Johannes Rendenbach, der die Riesen-Chance nicht nutzen konnte und den Ball aus kurzer Distanz weit über das leere Tor schoss (54. Min.). Quasi im Gegenzug wurde unsere Mannschaft – wohl noch der riesigen Doppelchance hinterher trauernd – klassisch ausgekontert. Der gegnerische Angreifer hängte Simon im Laufduell ab und ließ Torwart Hackert beim Abschluss keine Chance (56.).

Nun reagierte der Trainer in Form eines Doppelwechsels. Er brachte Manu „Sponz“, der letzte Woche als einziger getroffen hatte und Christian „Mücke“ Fliegert, der in Grönau eine schwache Partie gezeigt hatte. Das Feld verließen Rohde (blieb unter seinen Möglichkeiten)und Mesing, der eine solide aber unauffällige Prämiere im Fortuna-Trikot gezeigt hatte. Die Wechsel fruchteten sofort. Von der ersten Sekunde an gab besonders Fliegert Vollgas. In der 65. Min. machte Rendenbach seine vergebene Großchance wieder wett, indem er Fliegert wunderbar frei spielte. Der schoss die Kugel aus dem Lauf problemlos zum 1:1 in die Maschen. Jetzt war die Mannschaft endlich aufgewacht und spielte Fußball, wie bisher nur in der Vorbereitung. Nur 3 Minuten später war Rendenbach auf links freigelaufen und spielte einen klugen Querpass in den Strafraum. Der fleißigste Spieler des Tages, Kapitän Herbart erlief sich den Ball und schloss aus kurzer Entfernung unter die Latte ab (68.). 1:2! Die Partie war gedreht. Nachdem in der 73. Minute auch Joschka Blum zu seinem 1. Einsatz kam (für den heute mäßig spielenden Reiher), erhöhte der Mann des Tages, Christian Fliegert mit seinem zweiten Joker-Treffer sogar noch per Kopf zum 3:1 nach Ecke Herbart (75.). In Folge stellte die Mannschaft das Spielen unverständlicher Weise ein. Stattdessen bettelte man die Schwartauer nun um den Anschlusstreffer an. Nach mehreren größeren Chancen, erhörten diese die Bitte und verkürzten verdient auf 2:3 (85.). Vollkommen unnötig hatte man den harmlosen Gegner, der zuvor selbst nicht mehr an die eigene Stärke geglaubt hatte, ins Spiel zurück geholt. Über eine Punkteteilung hätten wir uns am Ende nicht mehr beschweren können. Letztlich fehlte Olympia aber dann doch die Qualität, das Spiel in der verbleibenden Zeit zu drehen. 15 gute Minuten genügten uns, um gegen Olympia den ersten Dreier der Saison einzufahren.

Glückwunsch Jungs!

von Torben Petersohn


Spielbericht – 1. Spieltag, 04.09.11:

Eintracht Groß Grönau II – Fortuna St. Jürgen 2:1 (0:0)

Aufstellung: M. Hackert – S. Will, M. Spohnholtz, H. Benzin, D. Ennenga – A. Behrens, M. Rohde, K. Herbart (C), J. Rendenbach – C. Fliegert, N. Reiher

Da das erste Saisonspiel gegen Olympia vergangene Woche ausgefallen war, startete die Saison für uns mit einwöchiger Verzögerung auswärts in Grönau. Leider standen dem Trainer für die Partie nur 14 Spieler zur Verfügung, so dass die Voraussetzungen für unser Eröffnungsspiel nicht optimal waren.

Nach anfänglicher Nervosität, die aufgrund der Saisonprämiere und des gewöhnungsbedürftigen Platzes nachvollziehbar war, versuchte unsere Mannschaft in den ersten Minuten über Ballbesitz und Flachpassspiel ihren Rhythmus zu finden. Auf dem kleinen Platz konnte sich das Spiel allerdings wenig entfalten. Wir spielten höchstens bis zur Mittellinie strukturierten Fußball, immerhin war auch bei den Grönauern keine wirkliche Struktur zu erkennen. Viel zu viel spielte sich im dicht gedrängten Mittelfeld ab, wo beide Mannschaften zunehmend durch unkontrollierte hohe Bälle agierten, meist gefolgt von Ballverlusten. Durch ungenaue Zuspiele in unserem Aufbau gelang es im Spielverlauf dann aber zunehmend den Grönauern, sich Torchancen zu erarbeiten. Diese wurden jedoch von den Stürmern, teils freistehend vor dem Tor, kläglich vergeben, bzw. von unserem guten Torwart Marcel Hackert hervorragend pariert. Folglich war das Ergebnis von 0:0 zur Pause durchaus glücklich aus unserer Sicht.

Nach dem Wiederanpfiff konnte Grönau bereits in der 47. Minute aufgrund eines Zuordnungsfehlers in der Abwehr den ersten Treffer erzielen, der allerdings wegen Abseits aberkannt wurde. Im Anschluss versuchte unsere Mannschaft immer wieder sich Torchancen zu erarbeiten, was ihr leider nicht zwingend genug gelang, in der 70. Minute dann aber doch den Grönauern, die durch Woitke am chancenlosen Hackert vorbei - zu diesem Zeitpunkt längst verdient - ins lange Eck trafen. Nur 3 Minuten später erhöhte der eingewechselte Kohlsdorf überraschend zum 2:0 für Grönau. Mit einem wuchtigen sehenswerten Glücksschuss verfrachtete er den Ball in den Winkel des kurzen Torecks. Den Torwart traf erneut keine Schuld, die Verteidiger zeigten hierbei aber ein unfassbar passives Abwehrverhalten. In der 77. Min. traf ein Grönauer Angreifer auch noch freistehend vor dem Tor nur den Pfosten. Über eine deutlichere Klatsche hätten wir uns nun nicht mehr beschweren können. In der 82. Min. als keiner mehr mit einem Treffer für Fortuna rechnete, zeigten Nico Reiher und Manu „Sponz“ plötzlich kurzzeitig auf, wie man erfolgreich offensiven Fußball spielt. Mit einem einfachen Doppelpass und einem schönem Heber aus 15m sorgte Manu für unseren 1. Saisontreffer. Es blieb indes bei Ergebniskosmetik; die letzten zaghaften Chancen verpufften. Bei unserer größten Chance im Spiel hatte Christian Fliegert zuvor nach präziser Flanke von Kay Herbart trotz guter Schusstechnik volley nur den Torwart getroffen.

So endete ein schlechtes Fußballspiel leistungsgerecht mit einem Sieg für Grönau.

Die Leistung unserer Abwehr war anfangs befriedigend, später nicht mehr. Entschuldigend muss man jedoch anmerken, dass sie so bisher noch nicht zusammen gespielt hatte. Das Mittelfeld hat sich viel zu sehr durch den engen Platz und die unorthodox agierenden Grönauer aus dem Tritt bringen lassen. Und wo war der Sturm? Er hat einfach viel zu wenige Pässe und Flanken aus dem Mittelfeld bekommen. Wenn Chancen da waren, fehlte die Präzision oder der Linienrichter war da. Beide Stürmer agierten glücklos, so dass mit Manu „Sponz“ – neben unserem Torwart einziger Lichtblick auf dem Platz – ein Abwehrspieler den Ehrentreffer erzielen musste.

Letztendlich gewann Grönaus Zweite hochverdient ein Fußballspiel, bei dem die größten Verlierer die Zuschauer waren. Den Saisonauftakt hatten sich wohl alle in der Mannschaft anders vorgestellt. Im Endeffekt 3 verpasste Punkte, oder mit Heikos Worten: „Mund abputzen und weiter geht dat! ;)“ … dann am Mittwoch im Nachholspiel gegen Olympia Bad Schwartau.

von Torben Petersohn